Über mich

Wie alles begann

Gehetzter Alltag. Zu kurze Tage für all das, was erledigt werden musste. Kaum Momente für mein Kind, meinen Partner, mich selbst. Obwohl ich viel schlief, war ich ständig müde, und mein Körper meldete sich immer wieder mit Beschwerden, für die ich keine Erklärung fand.

In mir kreisten die Fragen: Wofür mache ich das alles? Ist das das Leben, das ich führen möchte?

Ich war Anfang 30 und auf der Suche. Heute weiß ich: Diese Suche hat meine Arbeit entscheidend geprägt.

Vom Stillsitzen zur Geistesschulung

Ich habe vieles ausprobiert. Nicht alles hat mich weitergebracht. Doch eines ist geblieben: die Meditation.

Mit der Zeit wurde sie für mich viel mehr als eine Möglichkeit, zur Ruhe zu kommen. Sie wurde zu einem Training des Geistes. Was denke ich? Was glaube ich über mich und andere? Welche Reaktionen laufen längst automatisch ab?

Seit über zwölf Jahren praktiziere ich Meditation und beschäftige mich systematisch mit buddhistischer Philosophie und Geistesschulung. Mich fasziniert, wie genau diese Tradition unseren Geist untersucht: Wahrnehmung, Emotionen, Anhaftung, Mitgefühl und die Frage, warum wir die Wirklichkeit oft anders erleben, als sie ist. Diese Perspektiven übersetze ich in eine alltagstaugliche Sprache.

Warum der Körper dazugehört

Trotz aller Praxis blieben manche Muster hartnäckig, und mein Körper hatte offenbar noch etwas zu sagen. Erst als ich begann, ihn bewusst einzubeziehen, veränderte sich etwas, das ich mit dem Verstand allein nicht erreicht hatte.

Deshalb ergänze ich meine Arbeit heute um körperorientierte Ansätze, insbesondere das Cell-Re-Active-Training. Und weil sich kein Mensch losgelöst von seinem Umfeld entwickelt, fließt auch der systemische Blick mit ein.

Wir denken. Wir fühlen. Wir reagieren körperlich. Und wir stehen in Beziehung zu anderen. Den Menschen in diesem Zusammenspiel zu sehen, ist die Grundlage meiner Arbeit.

Was mir wichtig ist

Es geht mir nicht darum, dass Menschen noch besser funktionieren. Und auch nicht darum, schwierige Gedanken oder Gefühle wegzumeditieren.

Mitgefühl ist für mich dabei kein Weichspüler. Es bedeutet, sich selbst und anderen klar und menschlich zu begegnen, auch dann, wenn Grenzen nötig sind oder wir mit unseren eigenen Schwächen konfrontiert sind.

Kurz & knapp

  • über 12 Jahre eigene Meditationspraxis
  • Studium buddhistischer Philosophie und Geistesschulung
  • Meditationstrainerin
  • zertifizierte Cell-Re-Active-Trainerin
  • ab 2027 systemische Aufstellungsarbeit

Ich freue mich, wenn ich Dich ein Stück auf Deinem Weg begleiten darf.

Herzlichst,
Melanie